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Kolumne

Die Berufslehre wieder attraktiver machen

Noch nie waren so viele Stellen offen wie heute. Die Wirtschaft sucht verzweifelt nach Fachkräften. Wir müssen das Problem bei der Wurzel packen – und der Berufslehre wieder jenen Wert geben, den sie verdient.

Tschüss Netz!

Das Smartphone ist ein sehr praktischer Begleiter. Tagtäglich benutzen wir es, um schnell ein ÖV-Ticket zu lösen, E-Mails zu checken oder uns auf Google-Maps zu orientieren. Viel öfter noch verwenden wir es aber für weniger Produktives. Wir scrollen auf Social-Media-Plattformen herum und durchforsten News-Apps – oftmals stundenlang und ohne Pausen. Die nie versiegende Flut von Informationen kreiert einen Sog zum Bildschirm, dem viele User nichts entgegenzusetzen haben.

Vom Gast zur Quereinspringerin

Wo sind all die Menschen hin? Ist da noch jemand? Die Reisebranche klagt über Personalmangel, die Gastronomie sowieso, im Pflegebereich fehlen Tausende Arbeitskräfte. Der Lehrermangel verschärft sich, die Justiz sucht verzweifelt Mitarbeiter, der Ärztemangel ist schon lange bekannt. Handwerker sind inzwischen gefragter als Popstars. Vom Fachkräftemangel in der Technologiebranche ganz zu schweigen. In der Schweiz sind sie jedenfalls nicht – da melden unsere Medien «Fachkräftemangel auf neuem Höchststand».

Erfolgsmodell Schweiz nicht gefährden

Der Liberalismus und die freie Marktwirtschaft haben die Schweiz stark gemacht. Doch dieses Erfolgsmodell ist unter Druck geraten. Wir müssen es energisch verteidigen, wenn wir weiterhin in Freiheit und Wohlstand leben wollen.

Benötigen wir das wirklich?

Wir kommen aus einer Ära eines nahezu unbegrenzten Angebots. In den vergangenen Jahrzehnten liessen sich praktisch alle Warenwünsche erfüllen, ohne dass die Preise grossartig gestiegen wären. Die Globalisierung machte es möglich. Wenn es an irgendetwas fehlte, liessen sich irgendwo auf dem Erdball andere Lieferanten auftun.

Das Glück liegt vor der Haustüre

Die Pandemie macht Pause und die Reiselust von Herrn und Frau Schweizer ist grösser denn je – es ist geradezu ein Reisefieber ausgebrochen. Kaum waren die ersten Lockerungen in Kraft, stürmten Armeen von Reisewütigen Strände, Berge und Seen. Viele von uns fahren in die Ferien oder wandern gar aus auf der Suche nach Sandstränden und stahlblauem Meer. Doch haben wir in der Schweiz nicht schon alles, was wir brauchen?

Plädoyer für eine vernünftige Asylpolitik

Das Thema «Asyl» kehrt mit Wucht auf die politische Agenda zurück. Doch viele wissen gar nicht, was ein Flüchtling eigentlich ist. Wir müssen die echten Flüchtlinge schützen und Missbrauch verhindern. Ein Beitrag für eine sachliche Diskussion dieser emotionalen Frage.

Losgelöst!

Kennen Sie das? In schwierigen Zeiten verlieren wir manchmal die Freude und die Leichtigkeit des Lebens aus den Augen. Doch wie holen wir uns mehr Leichtigkeit ins Leben (zurück)?

Kluger Rat – Notvorrat

Eigentlich hatte uns das Coronavirus bereits zur Besinnung aufgerufen. Eine sinnvolle Vorratshaltung ist wichtig und nötig. Wenn es zu Hamsterkäufen kommt ist es normalerweise schon zu spät und mit kluger Vorratshaltung hat dies nichts zu tun.

Sehen und gesehen werden

Es war vor rund einem Jahr als die Buchstaben vor meinen Augen verschwammen, als hätte ich schlecht geschlafen. Lange habe ich geglaubt, man kann das irgendwie wegzwinkern. Einfach ein Auge zukneifen und dann geht es schon. Vor allem habe ich aber versucht, das neue Leiden – ein weiteres Zeichen des Alterungsprozesses – zu kaschieren. Wenn mir Menschen mit noch elastischen Linsen (junge Leute) auf dem Smartphone etwas zeigen wollten, habe ich generös genickt und Zustimmung suggeriert, obwohl ich in Wahrheit keine Ahnung hatte, was genau ich da hätte sehen sollen. Aber irgendwann liess sich das nicht mehr verstecken – ich brauchte eine Brille.